Im Anschluss an die Szenarioentwicklung erfolgte deren Bewertung mit
Hilfe eines multikriteriellen Bewertungs-/Entscheidungsverfahrens im
Hinblick auf eine nachhaltige netzgebundene Versorgung. Das Leitbild
einer nachhaltigen Versorgung wurde dabei nicht alleine durch Ergebnisse
wissenschaftlicher Forschung determiniert, sondern es erfuhr seine
konkrete Ausgestaltung durch den Einbezug von Praxispartnern. Im Rahmen
des Bewertungsprozesses erfolgte die Zielerhebung und -gewichtung durch
Vertreter auf Verbandsebene der Versorgungsunternehmen, der Industrie,
des öffentlichen und privaten Konsums, der Umwelt, der Gewerkschaften,
der Politik sowie der Genderperspektive. In einer Wirkungsanalyse
brachten wissenschaftliche Experten das verfügbares Wissen über
potenzielle Auswirkungen der Zukunftsszenarien im Hinblick auf die
ermittelten Ziele ein.
In einem zweitägigen Ergebnisworkshop hatten alle Teilnehmer am
Bewertungsverfahren die Möglichkeit, gemeinsam über Chancen und Risiken
der Szenarien zu diskutieren.
Die Ergebnisse der Bewertung einer nachhaltigen Versorgung flossen in AP
500 „Analyse der Transformationsdynamik“ sowie AP 600 „Entwicklung von
Handlungsstrategien“ ein.
Laufzeit: 10/2003–12/2004
Ergebnisse und Publikationen:
Projektbericht
• Karger, C., Hennings, W., Jäger, T. (2005): Chancen und Risiken
zukünftiger netzgebundener Versorgung – Ein multikriterielles
Verfahren zur Bewertung von Zukunftsszenarien, Jülich
• Karger, C., Hennings, W., Jäger, T. (2005): Anhangband zu:
Chancen und Risiken zukünftiger netzgebundener Versorgung – Ein
multikriterielles Verfahren zur Bewertung von Zukunftsszenarien,
Jülich
Die veröffentlichten Ergebnisse liegen nicht elektronisch vor.
Bei Interesse: Cornelia Karger